Settings der Förderung der Grafomotorik
Forschungs­projekt Schweizerischer Nationalfonds

Im Projekt grafset (Settings der Förderung der Grafomotorik) wird die Wirksamkeit separativer, integrativer und inklusiver Fördersettings untersucht. Es stellt sich die Frage, wie möglichst viele Kinder beim Erlernen einer geläufigen und leserlichen Handschrift optimal unterstützt werden können.

Das ist Maxi aus dem Grafomotorik-Lehrmittel GRAFINK

(Sägesser, Sahli & Simovic, im Druck).

Aktuell

Die Durchführung des Projekts grafset wird aufgrund von Covid19 um ein Jahr verschoben (Schuljahr 2021/2022). Diese notwendige Verzögerung nutzt das Forschungsteam, um Testinstrumente weiter zu entwickeln, zu erproben und vor Beginn der Interventionsphase sehr gründlich zu evaluieren. Durch diese Vorarbeiten kann die Qualität des Projekts zusätzlich gesteigert werden. Gleichzeitig freuen wir uns schon jetzt auf den offiziellen Start! So suchen wir nun erste Klassen, deren Lehrpersonen und Psychomotoriktherapeutinnen /-therapeuten im Schuljahr 2021/2022 in unserem innovativen Projekt mitmachen. Bitte nehmen Sie unverbindlich mit uns Kontakt auf. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Projekt Inhalt und Ziele

Auch in einer digitalisierten Welt ist das Lernen der Handschrift für Schulanfängerinnen und -anfänger eine wichtige Aufgabe.
Das Forschungsprojekt hat zum Ziel, separative, integrative und inklusive Settings der grafomotorischen Förderung zu untersuchen. Zudem wird analysiert, welche Beziehungen zwischen Exekutiven Funktionen und den grafomotorischen Fähigkeiten bestehen.

Welche Settings gibt es?

Durch den Vergleich unterschiedlicher Settings sollen Erkenntnisse im Hinblick auf eine angepasste Förderung aller Kinder heterogener erster Klassen im Bereich Grafomotorik bzw. Handschrifterwerb gewonnen werden.

Wer forscht?

Die Verantwortung für das Forschungsprojekt grafset liegt bei der PHBern. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Lehrstuhl Entwicklungspsychologie der Universität Bern durchgeführt.

Teilnahme und Aufwand?

Am Projekt können im Schuljahr 2021/2022 erste Klassen aus der deutschsprachigen Schweiz teilnehmen.

Material und Weiterbildung

Teilnehmenden Klassen bzw. ihren Lehrpersonen und Psychomotoriktherapeutinnen /-therapeuten werden umfangreiche Materialien für die Förderung von Kindern mit grafomotorischen Schwierigkeiten und Weiterbildungskurse angeboten.